Der Schmetterling,
der ein Vogel sein wollte
Wie das Buch, "Der Schmetterling der ein Vogel sein wollte" geboren wurde
Der Schmetterling, der ein Vogel sein wollte, entstand nicht aus einer einfachen Idee, sondern aus Beobachtungen und aus Momenten in meinem eigenen Leben, und aus Gesprächen mit Menschen, die ich auf vielen Seminaren traf.
Menschen die fragten, wie sie werden könnten wie jemand anderes, den sie verehren - schöner, erfolgreicher, stärker.
Sie versuchten nicht nur, gute Eigenschaften zu übernehmen, sondern ganze Persönlichkeiten zu kopieren.
Dabei bemerkten sie nicht, dass sie damit das Kostbarste verloren: sich selbst.
Und irgendwann verstand ich:
All das, was ich beobachtete, war kein Zufall, sondern ein Spiegel.
Menschen, die versuchten, sich zu verändern, indem sie jemand anderes wurden - statt zu erkennen, dass Entwicklung immer dort beginnt, wo man sich selbst begegnet.
Der Schmetterling steht genau dafür.
Für das Ringen zwischen Sehnsucht und Selbstvergessen.
Für jene, die glauben, sie müssten fliegen wie andere, obwohl ihre Flügel längst bereit sind - nur anders.
Für Menschen, die erkennen, dass ihr Wert nicht im Vergleich liegt, sondern in der Ehrlichkeit zu sich selbst.
In einer Welt, die von Leistung spricht, wird uns oft beigebracht, wir müssten nur genug wollen, dann könnten wir alles erreichen.
Doch das Leben folgt nicht dieser Logik.
Ein Fisch kann nicht auf einen Baum klettern, ein Affe nicht in die Tiefe der Meeres tauchen.
Jeder trägt seine eigene Natur in sich - und genau darin liegt seine Stärke.
"Der Schmetterling der ein Vogel sein wollte"
steht für jene, die glauben, sie müssten fliegen wie Vögel:
höher, weiter schneller.
Seine Flügel sind nicht zum Erobern gemacht, sondern zum Berühren.
Er ist kein Jäger des Windes, sondern ein Tänzer im Licht.
Das Buch will kein Märchen erzählen, sondern eine Erkenntnis in Bilder fassen:
Dass wahre Freiheit nicht darin liegt, jemand anderes zu werden, sondern das Eigene zu erkennen, zu entfalten und zu leben.
Es ist eine leise Erinnerung an Selbstakzeptanz.
An den Mut, den eigenen Weg zu gehen - nicht, weil er besser ist, sondern weil er deiner ist.
Der Schmetterling lehrt uns, dass Wachstum nicht aus Kampf entsteht, sondern aus Erkenntnis.
Dass Schönheit kein Ziel ist, sondern ein Zustand des Verstehens.
Und dass die größte Kraft oft in der Sanftheit wohnt.
